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Beim Straßenbau werden in der Regel die Fahrstreifen in unterschiedlichen Arbeitsgängen gefertigt. Die Längsnähte/Mittelnähte stellen allgemein ein Schwachpunkt dar, da hier die Bahnen „aneinander gelegt“ werden.
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Die Gefahr von Rissbildungen, infolge jahreszeitlich bedingter Spannungen, stellt die Hauptursache bei der Entstehung von oberflächennahen Rissen dar. Erfolgt keine Sanierung dieser Schadstellen ist der weitere Risseverlauf vorprogrammiert und die Schädigung der unterliegenden Asphaltschichten nicht mehr zu vermeiden. Die Sanierung tiefer gerissener Nähte erfordert im Verhältnis zur oberflächlichen Nahtsanierung einen ungleich höheren Aufwand.
Mit Hilfe des SAT – Nahtremix Verfahrens können oberflächennahe Schädigungen frühzeitig saniert werden. Oberflächennahe Schädigungen werden einer Tiefe von ca. 3 – 4 cm zugeordnet.
In einer Arbeitsbreite von 50 cm bzw. 70 cm wird die Mittelnaht schonend erhitzt, aufgelockert, aufgenommen und unter Zugabe von Ergänzungsmischgut im Mischer gemischt. Anschließend wird das Gemisch heiß an heiß 30 cm bzw. 60 cm breit in die aufgenommenen Bereiche eingebaut und im heißen Zustand durch Glattmantelwalzen schlüssig mit den Seitenbereichen verbunden.
Je nach Erfordernis kann der sanierte Bereich mit üblichen Hartgesteinen bzw. mit Aufhellungsgestein abgesplittet werden.
Die Arbeiten können in der Regel unter Beachtung der Anforderungen der Berufsgenossenschaft und unter Absicherungsmaßnahmen während des laufenden Verkehrs durchgeführt werden. Kostspielige dauerhafte Straßensperrungen und Umleitungen können somit vermieden werden.
Die Verkehrsfreigabe erfolgt üblicherweise bereits nach Abschluss einer Tagesleistung.
Sie haben weitere Fragen zu diesem Verfahren? Wir beraten Sie gerne.
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